Maral-Hirschzucht ist ein einzigartiger Zweig der Tierhaltung, der vor über 150 Jahren im Altai-Gebirge entstand. Heute sind der Altai-Krai und die Altai-Republik das Weltzentrum der Maral-Zucht mit über 80% des russischen Maral-Bestands (ca. 70.000 Tiere).
Geschichte der Maral-Zucht
| Zeitraum | Ereignis |
|---|---|
| 1870er | Erste Hirschfarmen im Altai (Kaufmann M.I. Palkin) |
| 1930er | S.M. Pawlenko — erste wissenschaftliche Geweihforschung, Pantokrin |
| 1960er | I.I. Brechman — Adaptogen-Konzept, Geweihforschung |
| 1970–80er | Industrielle Entwicklung der Maral-Zucht in der UdSSR |
| 2000–2020er | Erholung, Verarbeitungsentwicklung, Export, Agrotourismus |
Wie eine Hirschfarm funktioniert
- Freilandhaltung — von April bis Dezember weiden Hirsche auf Almwiesen
- Natürliches Futter — über 150 Arten von Bergkräutern, darunter Heilpflanzen
- Bergwasser — sauberes Schmelz- und Quellwasser
- Veterinärkontrolle — regelmäßige Untersuchungen, Impfungen
Geweihernte
Betäubung: lokal, injizierbar
Dauer: 3–5 Minuten
Spezialist: lizenzierter Tierarzt
Häufigkeit: einmal jährlich (ab 2. Lebensjahr)
Erholung: Geweihe wachsen bis zur nächsten Saison vollständig nach
Der Altai-Maral (Cervus elaphus sibiricus) ist die größte Unterart des Rothirsches. Ein Elite-Hirsch kann 300–400 kg wiegen. Elite-Geweihe wiegen 8–12 kg und enthalten die höchste Konzentration an bioaktiven Substanzen.
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