Enzymatische Hydrolyse ist die modernste Technologie zur Verarbeitung von Hirschgeweih. Sie verwendet natürliche Enzyme (Proteasen) bei niedrigen Temperaturen (40–45°C), um Geweihproteine in kurze Peptide (2–20 Aminosäuren) und freie Aminosäuren aufzuspalten — ohne Erhitzung, die empfindliche Wirkstoffe zerstört.
Technologievergleich
| Methode | Temperatur | Bioverfügbarkeit | Wachstumsfaktoren erhalten |
|---|---|---|---|
| Enzymatische Hydrolyse | 40–45°C | 90–100% | 95–100% |
| Gefriertrocknung | -40°C | 60–80% | 80–90% (in Matrix eingeschlossen) |
| Alkoholextraktion | 60–70°C | 40–60% | 30–50% |
| Heißwasserextraktion | 100°C | 20–40% | 5–15% |
| Mahlung (Pulver) | Umgebung | 30–50% | 80–90% (nicht freigesetzt) |
Wie die Hydrolyse funktioniert
1. Vorbereitung: Frische Geweihe werden zerkleinert und gereinigt
2. Enzymzugabe: Natürliche Proteasen werden zur Geweihmatrix gegeben
3. Hydrolyse: 40–45°C für 6–12 Stunden — Proteine werden in Peptide gespalten
4. Filtration: Abtrennung der Peptide von unverdaulichen Resten
5. Trocknung: Schonende Sprühtrocknung bei niedrigen Temperaturen
6. Verkapselung: Pulver wird in Gelatinekapseln (400 mg) abgefüllt
Vorteile der Hydrolyse
- Maximale Bioverfügbarkeit — vorverdaute Peptide passieren die Darmwand direkt
- Wachstumsfaktoren erhalten — niedrige Temperatur zerstört keine empfindlichen Proteine
- Schnelle Aufnahme — 20–30 Minuten bis zur Blutbahn
- Keine Verdauungsbelastung — keine Enzyme für Verdauung nötig
Der Unterschied zwischen gemahlenem Geweihpulver und Hydrolysat ist wie zwischen rohem Fleisch und einer fertigen Brühe. Im Pulver sind die Wirkstoffe in einer festen Proteinmatrix eingeschlossen und werden nur teilweise verdaut. Im Hydrolysat sind sie bereits freigesetzt und sofort bioverfügbar.
90–100% Bioverfügbarkeit — Milespant Hydrolysat-Kapseln.